Mitch Hillford

"Wo ist der Nachwuchs des Blues Wer gibt neue Impulse? Wer begeistert die automatisierte Welt der DJs und Superstars wieder für ehrliche, handgemachte Musik? Vielleicht bekommt Mitch die Chance, den Blues wieder aufleben zu lassen...Das Zeug dazu hätte er jedenfalls..." So schrieb die Presse bereits 2004 über den damals 18-Jährigen.
Mit dem Image als Gitarrenwunderkind konnte er sich nie so richtig anfreunden, wenngleich die Gitarre im Sound der Mitch Hillford Front einen wesentlichen Anteil ausmacht. Wichtig ist Mitch, der in den letzten Jahren auch erfolgreich an der Reife seines Gesangs gearbeitet hat, dass das Feeling stimmt und der Funke überspringt. Denn dann ist er kaum noch zu bremsen...
Funky Blues das ist vielleicht die treffendste Umschreibung eines Stils, den es eigentlich gar nicht gibt. Doch er wird gespielt. Von Mitch Hillford und seiner Band, die eben nicht einen Stil, sondern (wenn auch im Wesentlichen auf der Basis des Blues) so ziemlich alles zwischen Rock und Soul adaptiert, verarbeitet und in unvergleichlicher Art zelebriert von einer der besten Bluesbands der deutschen Szene.
Heiwi Meier (bass), Andy Hölscher an Hammond und Rhodes und Ausnahmeschlagzeuger George Löwe, der in Ostwestfalen schon fast legendären Status genießt, bilden eine Rhythm Section, die rockt und rollt und dabei nicht nur den Frontmann gut aussehen lässt, sondern gekonnt immer wieder zu eigenen solistischen Paradestücken ansetzt. Dabei steht die Virtuosität nicht (wie so oft) im Vordergrund, sondern dient immer dem Groove - und das bekommt das Publikum direkt zu spüren.
Überzeugen - das können die Musiker vor allem im Zusammenspiel. Das haben sie auf zahlreichen Gastspielen im In-und Ausland als Support-Act für Mitch Ryder, Inga Rumpf, Roger Cicero und als Headliner etlicher Konzertabende und Festivals bewiesen.
Mitch, den das Fachmagazin "bluesnews" als "jungen, alten Hasen", der dem Gros der gestandenen deutschen Bluesszene den Rang abläuft (bluesnews 2/2006) tituliert, ist gerade auch in heimischen Musikerkreisen als Sessionpartner und Studiomusiker bliebt. Die Blues-Urgesteine von "Das Dritte Ohr" wollten ihn schon 2003 als Tourmusiker verpflichen. Aber Mitch wollte lieber erst Abitur machen...
Auch die bisher erschienene CD "trouble in mind" (RPR 2005) ist von Hörern und Kritikern gleichermaßen gelobt worden, vom renommierten Bremer Weser - Kurier wurde Mitch gar zum "vielversprechendsten Nachwuchsblueser überhaupt" gekürt.
Bei soviel Superlativen ist es vielleicht erwähnenswert, dass der Spaßfaktor eines Mitch Hillford- Konzertes um einiges höher liegt, als man gemeinhin aus diesem Genre gewohnt ist. Diejenigen, die es schon miterlebt haben, werden sich noch gut daran erinnern, allen anderen wird wärmstens empfohlen, ebenfalls ihren "Dienst" and der Mitch Hillford Front anzutreten!
Pressestimmen
"Die jungen Musiker hören sich an, als wollten sie es mit den Glocken des Berliner Doms aufnehmen ..."
Berliner Kurier, 29. Juni 2003
"Woran sich manche Profis nicht wagen, scheint für diesen jungen Herrn kein Problem zu sein. Er springt halsbrecherisch zwischen verschiedenen Taktarten, Stilrichtungen und bringt solistisch das Publikum zur Raserei"
Bielefelder Zeitung, 22. April 2003
"Niemand saß mehr auf seinem Stuhl. [...] So etwas möchte man gern öfter erleben. Wer braucht schon Superstars, wenn es doch so überzeugende Musiker auch ohne Casting gibt?"
Duisburger Tageblatt, 2002
"Feiner Blues"
Neue Westfälische, 12. Juni 2001
"Ein Kunsterlebnis, das ganz von den jeweiligen Empfindungen der Musiker lebt"
"Eine innige Verbindung von Zuschauer und Musik entstand"
"Ein phantasieanregender Abend, einfühlsam und doch expressiv"
"Vielsaitig"
Neue Westfälische, 29. März 2004
"Der vielversprechendste Nachwuchsblueser überhaupt"
Weser Kurier Bremen, Oktober 2004
"Wer das nicht gesehen hat ist selber schuld! Hendrix hätte seine helle Freude an diesem Milchgesicht, das da Blues spielt, als ob es ein altgedienter Chicagoer Bluesmann schwarzer Hautfarbe wäre..."
NordWestZeitung, November 2005


